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Der Weg


Was ist Karate?

Karate ist nicht nur Steine und Bretter zerschlagen und zertreten sondern Karate ist eine Kampfkunst, in der Hände und Füße selbst zu Waffen werden. Mit Geschwindigkeit und der richtigen Spannung werden die Gliedmaßen effektiv zum abwehren und kontern benutzt. Die älteren Schriftzeichen für Karate werden "Kampfkunst aus China" übersetzt. Gishin Funakoshi begann jedoch die Zeichen japanisch, also "Kara Te" (Kara = leer; Te = Hand) auszusprechen, da die Kunst, die zwar ursprünglich aus China kommt sich in Okinawa zu einer neuen Kunst entwickelt hatte. Gleichzeitig änderte sich auch die Schreibweise. Die neueren Schriftzeichen werden "Karate Do" gelesen. Hierbei wird Karate mit "leere Hand" übersetzt. Do ist der Weg, damit ist der Spirituelle Weg, die Entwicklung des Charakters gemeint. Das Ziel des Karate ist es nicht seinen Gegner zu verletzen oder zu töten, sondern ein Karateka strebt im Training die Perfektion seines Charakters an.


Karate Do: der Weg der leeren Hand     Karate: Kampfkunst aus China

Wie ist Karate entstanden?

Okinawa, der Ursprungsort des Karate, gehörte zu den Ryu-Kyu inseln, die in drei sich bekriegende Königreiche geteilt waren. Der Monarch von Chuzan, Sho Hashi, vereinigte die drei Reiche und verbot den Bewohnern den Besitz von Waffen (ca. 1400 nChr). Später, unter Shimazu, der nach einem Krieg auf den Ryukyu-Inseln herrschte, wurde das Edigt erneuert und es waren Nichteinmahl mehr Messer gestattet (ca. um 1600 nChr). In jedem Dorf gab es nur ein Messer, das von Soldaten bewacht wurde. Den Bewohnern der Insel blieb also nur Kepmo, das Chinesische Boxen, um sich gegen Überfälle von Banditen oder die Samurai, die die Bevölkerung unterdrückte und terrorisierten zu wehren. Das Kempo gelangte durch die Handelsverbindung mit China, die schon seit sehr langem bestand hierher und wurde weiterentwickelt.


Was ist Shotokan?

Shotokan setzt sich aus den Wörtern "Shoto" und Kan zusammen. Kan heißt "Haus". Shoto ist der Name, mit dem Gichin Funakoshi in seiner Jugendzeit seine Gedichte unterzeichnet hat. Shoto heißt "Pinienrauschen". Das Geräusch des Windes der durch die Pinien weht hat Funakoshi inspiriert, er bezeichnete es als "göttliche Musik". Später, als in Tokio das erste Dojo nur für Karate errichtete gab man ihm den Namen Shotokan. Als Karate immer bekannter wurde auch der Name Shotokan bekannter und schließlich zum Namen der Stielart, wie sie Funakoshi unterrichtete.

Shotokan

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