Topbanner VfR Nierstein mit Logo

«  September 2017  »

Mo Di Mi Do Fr Sa So
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  

Nächster Spieltag

Bezirksklasse Nord



Kreisklasse West II



Community

Jun

04

2014

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein II – Die „Abschluss-Bilanz“

Ordentliche Runde – mehr war (noch) nicht drin

Nierstein, 4. Juni 2014
3. Platz, den direkten Aufstieg klar, die Relegationsspiele eher knapp verpasst. Ein verdienter dritter Platz, denn wer null Punkte gegen den Tabellenersten (Marienborn II; 0:2 und 2:4), -zweiten (Budenheim II; 1:5 und 1:2) und –vierten (Saulheim II; 0:2 und 1:2) holt, darf sich nicht wundern, dass es für ganz vorne eben nicht reicht.
Dennoch insgesamt ein respektables Ergebnis, denn die Mannschaft hat sich im Laufe der Saison enorm verbessert. Dies ist vor allem Trainer Frank Brucherseifer zu verdanken, dessen Handschrift immer deutlicher sichtbar wird. Die Mischung aus "alten" erfahrenen "Hasen" (u.a. Maik Schmitt, Stephan Benz), und jungen Talenten (u.a. Nils Daubermann, Konstantin Heidinger, Janis Merz) stimmt, dazu kommt eine Reihe von Spielern, die über die Jahre schon im Team sind und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken (u.a. Sivan Sami, Joel Cruz Teixeira). Doch auch unter Trainer Brucherseifer zeigte die Mannschaft des Öfteren ihre zwei Gesichter. Einmal engagiert und erfrischend, dann wieder lethargisch und lustlos. Gelingt es dem Trainer, den gelegentlichen Schlendrian abzustellen und bleibt die Mannschaft von größeren Ausfällen verschont, könnte in der kommenden Saison mehr als der "undankbare" dritte Platz drin sein.

Die Fakten:
Insgesamt fanden 28 Meisterschaftsspiele in der Saison 2013/2014 statt (offiziell 30 Spieltage, durch den Rückzug von ISC Saulheim II  während der Saison aber nur 28). 19 Spiele wurden gewonnen, acht verloren (drei Heim- und fünf Auswärtsniederlagen) und nur eines endete Unentschieden (das Rückspiel gegen Mombach II 03), macht zusammen 58 Punkte. Drei Punkte fehlten somit am Ende auf Platz zwei zu Budenheim II, der Vorsprung zum Tabellenvierten aus Saulheim II beträgt hingegen 10 Punkte.

99:41 lautete am Ende das Torverhältnis, nur ein Tor fehlte, um die 100-Marke bei den erzielten Treffern zu knacken. Nach Marienborn II also der zweitbeste Angriff, aber wer die Spiele gesehen hat weiß, da war durchaus mehr möglich. 41 Gegentore sind eindeutig zu viel. Selbst gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel hagelte es bisweilen ordentlich Gegentreffer (z.B. gegen Ockenheim II beim 6:5 Auswärtssieg), zu selten ging man ohne Gegentor vom Platz (sieben Mal). Bester Torschütze war Daniel Marquez mit 13 Treffern, gefolgt von Joel Cruz Teixeira mit zwölf. Allerdings kam Marquez insgesamt nur neun Mal zum Einsatz, Cruz Teixeira hingegen 27 Mal.

Dauerbrenner im Team ist Sivan Sami, der bei allen 28 Partien zum Einsatz kam, Ein Spiel weniger gab es für Joel Cruz Teixeira, 26 Mal stand Nils Daubermann auf dem Platz und 24 Mal Simon Djemai. Insgesamt kamen 36 Spiel während der gesamten Saison zum Einsatz, darunter sechs mit lediglich einem Spiel.

Ausblick:
Gemessen am Potenzial der Spieler, ist in der kommenden Saison ein Platz im vorderen Mittelfeld Pflicht, die Aufstiegsränge sollten zudem in erreichbarer Nähe sein. Aber Vorsicht ist geboten, zu selten hat der VfR zwei gute Saisons hintereinander gespielt und überzogene Erwartungen verkehren sich oft ins Gegenteil. Trotzdem, mit Leidenschaft, Können und einem Quäntchen Glück könnte der Traum "Aufstieg" endlich in Erfüllung gehen.


verfasst von KaWe

Jun

06

2013

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein I und II – Die „Abschluss-Bilanz“

"Wohin geht der Weg VfR?", so lautete die Überschrift für den Vorbericht zur Saison 2012/2013. "Nach unten", so lautet jetzt nach Abschluss der Saison das einfache Fazit. Gott sei Dank nicht ganz nach unten, denn mit dem Abstieg aus der Bezirksklasse (oder neu wieder A-Klasse) hatte die Erste während der gesamten Spielzeit nichts zu tun. Allerdings auch nie etwas mit dem Thema Aufstieg, denn außer nach dem ersten Spieltag war der VfR niemals Erster oder Zweiter. Während der gesamten Spielzeit pendelte man zwischen Platz sechs am dritten Spieltag und Platz 10 am achten und an den letzten Spieltagen, "graues Mittelmaß" also.

Bei der Zweiten nicht anders. Nach dem ersten Spieltag sechster, ging es am siebten Spieltag hinab bis Platz 12, am Ende herausgesprungen ist dann der siebte Platz. Es hätte aber auch der vierte Platz sein können, der bei einem Sieg mehr möglich gewesen wäre.

Beide Teams haben "leichte" Punkte gegen Gegner aus dem unteren Tabellenfeld verschenkt, dafür überragende Siege gegen die Spitzenteams eingefahren. Der ersten Mannschaft des VfR ist es dabei gelungen, als einziges Team gegen den Tabellenersten und Aufsteiger aus Bretzenheim 46 in der Rückrunde gewonnen zu haben. Und in der Vorrunde konnte der zum damaligen Zeitpunkt führende FSV Oppenheim geschlagen werden. Umso bitterer hingegen die Pleiten bei den Absteigern aus 1817 Mainz, SV Bretzenheim 12 und Alemannia Laubenheim. Parallelen auch hier bei der Zweiten. Ein überraschender Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Mommenheim II, ein fulminanter Auswärtssieg beim zu diesem Zeitpunkt noch führenden Team aus Bretzenheim 12, dafür eine derbe Klatsche beim Tabellenletzten SV Bingerbrück. Auf und nieder, so das wöchentliche Wechselspiel bei beiden Mannschaften.  

Die Fakten – VfR I. Mannschaft
11 Siege, 6 Unentschieden und 13 Niederlagen, eine negative Bilanz bei einem Torverhältnis von 71:71. Die Hinrunde lief noch einigermaßen positiv mit Platz acht und 23 gewonnenen Punkte, die Rückrunde hingegen mehr als schlecht, Platz 12 mit 16 Punkten. Mit für das schlechte Gesamtergebnis verantwortlich ist die miese Auswärtsbilanz, 13 Punkte und ein Torverhältnis von minus 20 sagen fast alles. Absolutes Mittelmaß in der Fairnesstabelle: Platz acht, 54 gelbe Karten, drei gelb-rote Karten und keine rote Karte, macht eine Punktezahl von 63 (1. Platz für 1817 Mainz mit 53 Punkten, letzter Platz für Harxheim/Gau-Bischofsheim mit 102 Punkten). Hinter dem überragenden Top-Torjäger der Liga, Marc Kornely vom FSV Saulheim (35 Treffer), belegte mit 22 Treffern Alexej Kretow einen hervorragenden vierten Platz. Danach klafft allerdings eine große Lücke, denn Konstantin Günther mit acht Treffern folgt erst auf Rang 15. Fazit: Vorne hui, hinten pfui!

Die Fakten – VfR II. Mannschaft
Deutlich positiver fällt die Bilanz bei der Zweiten aus: 12 Siege, sieben Unentschieden und 9 Niederlagen und das bei einem positiven Torverhältnis von plus 20. Und das Torverhältnis hätte noch deutlich besser sein können, aber zwei derbe Klatschen (1:11 gegen Wackernheim II und 2:8 gegen Mommenheim II) verhinderten dies. Insgesamt 34 verschiedene Spieler kamen zum Einsatz, die meisten Spiele absolvierte dabei Nils Daubermann mit 24. Erfolgreichster Torschütze war einmal mehr Joel Cruz-Teixeira mit 18 Toren, aber hätte Joel nicht des Öfteren bei der ersten Mannschaft aushelfen müssen, wären es sicherlich noch mehr geworden. Spitze - aber im negativen  Sinne - war die Zweite nur in einer Sache, nur knapp geschlagen wurde man in der Fairnesstabelle Vorletzter mit 83 Punkten (fairste Mannschaft Wackernheim II mit 33 Punkten, letzter Mainz 1817 mit 101 Punkten). 42 gelbe, zwei gelb-rote und drei rote Karten, das ist schon schlimm genug. Richtig unschön wird es bei den drei Vergehen wegen Unsportlichkeit außerhalb des Platzes, die eine bessere Platzierung verhinderten.

Fazit
Die Saison 2012/2013 sollte man schnellstens abhaken und vergessen. Eigentlich kann es in der kommenden Saison nur besser werden, aber dann muss alles stimmen: Die Qualität der Neuzugänge, weniger schwerwiegende Verletzungen, mehr spielerische Konstanz, bessere Trainingsbeteiligung und und und… ansonsten folgt ein drittes Jahr im Mittelmaß.

Ihr könnt es besser, packt`s an!


verfasst von KaWe

Dez

23

2012

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein I und II – Eine Zwischenbilanz zur Winterpause

Unter dem eigenen Anspruch und den eigenen Möglichkeiten

Nichts war es mit dem Angriff auf die Tabellenspitze – weder in der Bezirksklasse Nord, noch in der Kreisklasse Mainz-Bingen West II. Zu vieles funktionierte nicht so, wie die Verantwortlichen und die Spieler es sich vorgestellt hatten. Hinzu kommt bei der Ersten eine große Portion Verletzungspech - bei einem ohnehin dünnen Kader. Bei der Zweiten war es eher die oftmals mangelnde Cleverness oder, um es brutal auszudrücken, eigene Dummheit und Lustlosigkeit.
In der Rückrunde, bzw. mit den Spielen nach der Winterpause kann es eigentlich nur noch nach oben gehen, ein Abstieg der Ersten ist quasi nur noch theoretisch möglich und tiefer als Kreisklasse bei der Zweiten geht nicht. Beide Mannschaften sollten dieses "Herumdümpeln im Mittelfeld" nutzen, um neue, bessere Spielsysteme zu entwickeln, auch mit der Gefahr, dass nicht sofort Erfolge sichtbar werden.

Die Fakten – VfR I. Mannschaft
17 absolvierte Spiele, darunter 8 Siege, 2 Unentschieden und 7 Niederlagen, bei einem  positiven Torverhältnis von 42:37. Der Saisonbeginn war gekennzeichnet von einem steten Auf und Ab, hohen Kantersiegen (z.B. 7:1 gegen Laubenheim) folgten regelmäßig derbe Niederlagen (z.B. 1:6 gegen Ingelheim). Als man nach fünf Spielen hintereinander ohne Sieg, darunter einer deftigen Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Marienborn, drohte in die Abstiegszone zu rutschen, gelang mit dem Auswärtssieg in Budenheim der Befreiungsschlag. Angetreten mit einer "Notelf" verließ man den Platz als verdienter Sieger und konnte im darauffolgenden Heimspiel den zu diesem Zeitpunkt führenden Tabellenführer aus Oppenheim deutlich schlagen – die bis dahin wohl mit beste Saisonleistung. Aber spätestens nach der Heimniederlage gegen Saulheim zeigte die Erste wieder ihr unschönes Gesicht, denn es folgten peinliche Niederlagen bei den Abstiegskandidaten aus Laubenheim und 1817 Mainz. Wenigsten konnte man mit einem Erfolg im letzten Heimspiel vor der Winterpause gegen Ingelheim II versöhnlich in die Weihnachtszeit starten. Mein Spieler der Hinrunde heißt Alexej Kretow, der nicht nur die meisten (insgesamt 13) sondern in der Regel auch die Spiel entscheidenden Tore schoss.

Die Fakten – VfR II. Mannschaft
Noch nie - seit Beginn meiner Berichterstattung - war die Zweite des VfR so schlecht wie in dieser Halbserie, sowohl auf dem Platz als auch in der Tabelle. 14 absolvierte Spiele, 5 Siege, 5 Unentschieden und 4 Niederlagen und das bei einem negativen Torverhältnis von 35:40. Das bedeutet in der Zwischentabelle Platz 10 unter 15 Mannschaften. Selten verfügte die Zweite über eine so große Anzahl an Spielern wie in dieser Saison, bei allen Spielern gab es reichlich Auswechselspieler und durch die Möglichkeit des Rückwechselns zusätzliche Wechselkontingente. Aber, schon Tradition bei der Zweiten, nie stand auch nur annähernd die Mannschaft der Vorwoche beim nächsten Spiel auf dem Platz – Rotation im negativen Sinne. Aufbäumen bei drohenden Niederlagen – meist ein Fremdwort. Anpassen an das Niveau des Gegners – das funktioniert, aber leider nur bei "schlechten" Gegnern. Bestes Beispiel das Spiel in Kempten. Ein völlig harmloser Gegner (Sorry ihr Sportsfreunde aus Kempten), eine auf dem Papier starke Aufstellung des VfR und am Schluss ein knapper 3:2 Erfolg dank der Treffsicherheit von Joel Cruz-Teixeira. Das war ein noch tieferer Tiefpunkt als die schon blamable 1:11 Heimniederlage gegen allerdings bärenstarke Wackernheimer. Mein Spieler der Hinrunde heißt hier Robert Guzik, der seit seiner Rückkehr versucht hat, Struktur in das Spiel der Mannschaft zu bringen.

Zum Schluss noch ein paar Gedanken zum Thema Schiedsrichter. Meine Bitte an alle Beteiligten, Spieler, Trainer, Betreuer und Fans:
Hört auf, Niederlagen am Schiedsrichter fest zu machen und hört auf, Schiedsrichter persönlich zu beleidigen. Ihr könnt nicht erwarten, dass insbesondere in der Kreisklasse Schiedsrichter mit Bundesliga-Niveau pfeifen. So wie die Spieler auf Grund ihres Potenzials in der untersten Klasse kicken, so pfeifen auch die Schiedsrichter auf Grund ihrer Leistungsfähigkeit in der Kreisklasse. Auch ich bin nicht immer mit allen Schiedsrichterentscheidungen einverstanden, und ja, es gibt Tage, da wären die Schiris besser im Bett geblieben als sich auf das Spielfeld zu stellen. Aber ohne Schiedsrichter geht es nun mal nicht und jeder, der selbst einmal als Schiedsrichter auf dem Platz war, weiß, es allen Recht machen geht nicht!

Fair geht vor – Respekt und Toleranz zur Freude der schönsten Nebensache der Welt.

Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen Euch

KaWe und Stephan


verfasst von KaWe / Stephan

Jul

30

2012

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein I – Altbekannte Gegner und ein neues „Gesicht“

Saison 2012/2013 „Quo vadis VfR“?

18.07.2012  Mit einem Heimspiel am 12. August gegen den Aufsteiger aus der Kreisliga Ost, den FSV Alemannia Laubenheim, startet der VfR Nierstein I in die kommende Saison. Auf die anderen Aufsteiger aus Frei-Weinheim und aus Marienborn trifft man bereits am 4. und am 5. Spieltag. Mit den Absteigern aus der Bezirksliga, dem FSV Saulheim und dem TV Mainz 1817  bekommt man es hingegen erst gegen Ende der Hinrunde zu tun (der komplette Spielplan ist unter http://ergebnisdienst.fussball.de/staffelspielplan/bezirksklasse-mainz-bingen/kreis-mainz-bingen/bezirksklassen/herren/spieljahr1213/suedwest/M42S1213W420303Astaffelspielplan verfügbar). Bis auf den VfL Frei-Weinheim sind die neuen Gegner nicht ganz unbekannt, auch wenn die Spiele gegen Saulheim oder Laubenheim doch schon einige Jahre zurückliegen.

Die Mannschaft ist - bis auf zwei Abgänge - zusammengeblieben und wurde punktuell verstärkt. Sollten die Langzeitverletzten im Laufe der Saison zurückkehren und das Team von größeren Verletzungen verschont bleiben, dürfte dem Trainerteam um Achim Jünger und Mathias Loeb eine starke Truppe zur Verfügung stehen. Ob die Mannschaft um den Titel oder den Aufstieg wird mitspielen können, lässt sich nicht vorhersagen. Die letzte Saison hat deutlich gezeigt, dass die Bezirksklasse Nord relativ ausgeglichen ist und auch Überraschungen – positiv wie negativ – möglich sind.

Fazit:  Die Voraussetzungen für eine gute Saison sind geschaffen. Trainer und Team kennen sich, die taktischen und spielerischen Umstellungen greifen allmählich. Überzogene Erwartungen im Umfeld sind dennoch fehl am Platz, dafür sind zu viele Unbekannte im Spiel. Was bleibt ist die Hoffnung, es besser zu machen als in der letzten Saison. Dann führt der Weg vielleicht auch ganz nach oben. Glück auf!


verfasst von Stephan

Jul

11

2012

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein II – Neues Team und neue Gegner

Saison 2012/2013 beginnt mit einem Heimspiel

11.07.2012 Mit einem Heimspiel am 12. August gegen die zweite Vertretung des FSV Alemannia Laubenheim startet der VfR Nierstein II in die kommende Saison. Mit diesem Gegner kommt ein neues Gesicht in die Kreisklasse Mainz-Bingen West II, die zukünftig mit 15 Mannschaften ins Rennen gehen wird. Ebenfalls neu mit dabei sind einige alte Bekannte, wie z.B. der FSV Saulheim II, mit dem man es vor gar nicht allzu langer Zeit noch in der Kreisklasse Ost II zu kämpfen hatte und der TSV Wackernheim II, an dem man vor zwei Jahren in den Aufstiegsspielen zur Kreisliga scheiterte. Auch kein Unbekannter ist der TV 1817 Mainz II, ebenfalls eine Mannschaft, die uns vor einigen Jahren den Aufstieg in die Kreisliga versperrt hatte. Zu den gänzlich unbekannten Mannschaften zählen hingegen die Teams des FV Hassia Kempten II, des VfL Frei-Weinheim II und der TuS Marienborn II. Zusammen mit den Gegnern aus Bingerbrück und aus Trechtingshausen kommen somit einige Reisestrapazen auf uns zu. Übrig bleiben noch drei Nachbarschaftsduelle gegen den FSV Oppenheim II, den TSV Mommenheim II und die SG Harxheim/Gau-Bischofsheim II und zwei Duelle gegen Teams aus der Mainzer Region, nämlich gegen den SV Bretzenheim 12 II und den FV Budenheim II.


Nach dem ersten Spieltag hat der VfR spielfrei und greift dann erst am 25. August mit einem weiteren Heimspiel gegen den SV Bretzenheim 12 II wieder in das Geschehen ein. Die Vorrunde endet am 18. November mit einem Auswärtsspiel beim TV 1817 Mainz II, allerdings finden bis zur Winterpause noch zwei Spiele der Rückrunde statt. Die Winterpause selbst beginnt nach dem Spiel am 9. Dezember und endet am 3. März 2013 mit dem Heimspiel gegen den VfL Frei-Weinheim II. Ende der Runde ist dann am 26. Mai 2013, so sieht es jedenfalls der offizielle Spielplan des SWFV für die Kreisklasse Mainz-Bingen West II vor.
Eine interessante Änderung betrifft die Spielordnung in der kommenden Saison. Gemäß den neuen Durchführungsbestimmungen ist es zukünftig möglich, bereits ausgewechselte Spieler nochmals einzuwechseln. Es bleibt weiterhin bei drei möglichen Auswechselspielern, diese können aber beliebig oft ein- und ausgewechselt werden. Ob dieses Rückwechseln etwas bringt, das werden die Spiele erst zeigen müssen.


Die Mannschaft, die weiterhin von Michael „Eddy“ Seib mit Unterstützung von Denis Gögercin trainiert wird, erhält ein neues Gesicht. Etliche Zugänge von ehemaligen Spielern des 1. FC Schwabsburg und eigener Nachwuchs aus der A-Jugend werden das Team zumindest personell verstärken. Ob mit diesem mehr an Spielern auch mehr fußballerische Qualität in die Mannschaft kommt, bleibt abzuwarten. Jedenfalls sollten personelle Engpässe an den Spieltagen somit der Vergangenheit angehören.

Fazit: Die Fans des VfR Nierstein II erwartet eine Saison mit vielen Fragezeichen. Nach der durchwachsenen letzten Saison sollte aber eine sportliche Verbesserung in jedem Fall möglich sein. Ob man wie vor zwei Jahren aber ganz vorne wird mitspielen können, erscheint auf Grund der vielen Veränderungen in der Mannschaft und bei den Gegnern eher fraglich. Aber, um es mit einem Werbespruch zu sagen, „Nichts ist unmöglich“. Auf geht’s!


verfasst von KaWe

Mai

27

2012

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein I und II – Die „Abschluss-Bilanz“

Magere Spielzeit

27.05.2012 Zwei Mal Platz 7 – sowohl in der Bezirksklasse Nord als auch in der Kreisklasse Mainz-Bingen West II. Eine ernüchternde Saison ist für den VfR Nierstein letzte Woche zu Ende gegangen. Eine Saison, in die man mit (viel zu) hohen Erwartungen gestartet ist und die bereits vor der Winterpause abgehakt werden konnte. Die Gründe für das relativ schlechte Abschneiden sind vielschichtig und nicht widerspruchsfrei: Verletzungspech, Trainerwechsel, schwache Trainingsbeteiligung, Umstellung auf Viererkette usw. Ja, es gab gravierende Verletzungen und das bei wichtigen, zum Teil nicht ersetzbaren Spielern. Allen voran bei Mathias Loeb, dem „Kopf“ der ersten Mannschaft, der nach dem Ausscheiden von Trainer Günter Loos zusammen mit Achim Jünger das vakante Traineramt übernommen hat. Ja, auch die Umstellung von Libero auf Viererkette ist nicht einfach und bedarf einer gewissen Übung und Einspielzeit. Was sicherlich den stärksten Einfluss gehabt haben dürfte, war wohl die mangelnde Trainingsbereitschaft. War bei der ersten Mannschaft noch ein gewisser Trainingsfleiß und eine stete Trainingsteilnahme erkennbar, gab es den bei der zweiten höchstens in Ansätzen. Aber es gilt das alte Sprichwort „Ohne Fleiß kein Preis!“. Soll in der nächsten Saison mehr erreicht werden, muss hier der Hebel angesetzt werden, ansonsten geht der VfR schweren Zeiten entgegen.

Die Fakten – VfR I. Mannschaft
11 Siege, 9 Unentschieden und 10 Niederlagen, eine fast ausgeglichene Bilanz bei einem Torverhältnis von 66:56. Alles in Allem Mittelmaß, weit weg von der Tabellenspitze, aber auch weit genug weg vom Tabellenende. Dabei fing die Saison herausragend an: Auf einen Heimsieg gegen den Bezirksliga-Absteiger aus Mombach folgte ein fulminanter Auswärtssieg in Budenheim. Danach eines der besten Spiele in der Saison, das Heim-Unentschieden gegen die TSG aus Bretzenheim. Von da an ging es nun bergab, man wurde vom ersten auf den fünften Tabellenplatz durchgereicht, blieb dort für längere Zeit stehen, um ab dem 16. Spieltag dann auf Platz sieben hängen zu bleiben. Sieht die Heimbilanz mit 29 Punkten noch ganz gut aus, ist die Auswärtsbilanz mit zwei Siegen äußerst dürftig. Selbst gegen Mannschaften aus dem hinteren Tabellendrittel setzte es in der Regel - oftmals überflüssige -  Niederlagen. In Punkto Fairness belegt man in der Abschlusstabelle den sechsten Platz, hier könnte man weiter vorne stehen, aber drei rote Karten verhinderten ein besseres Ergebnis.
Beste Torschützen waren mit jeweils 12 Treffern Alexej Kretow und Daniel Marquez. Erwähnenswert bei Daniel ist, dass er in der Vorrunde überwiegend bei der Zweiten des VfR eingesetzt wurde und somit weniger Gelegenheit hatte, ins Schwarze zu treffen.

Die Fakten – VfR II. Mannschaft
Noch ausgeglichener als bei der ersten Mannschaft fällt die Bilanz bei der Zweiten aus: 10 Siege, vier Unentschieden und 10 Niederlagen und das bei einem negativen Torverhältnis von minus 4. Kein Vergleich zur Vorsaison, als man überragend Vizemeister wurde, aber ein ähnlich gutes Abschneiden war auch nicht unbedingt zu erwarten. Lag die Mannschaft nach dem ersten Spieltag noch auf Platz drei, rutschte sie bis zum vierten Spieltag bis auf Platz acht ab, um am neunten und am elften Spieltag nochmals bis zum dritten Platz hinauf zu klettern. Der abschließende Abstieg auf den siebten Tabellenplatz hat man den letzten Spieltagen zu verdanken, als auch gegen Mannschaften aus der hinteren Tabellenhälfte nicht mehr gewonnen werden konnte. Mit Platz 5 in der Fairnesstabelle kann man hingegen zufrieden sein, auch hier verhinderten zwei Platzverweise ein besseres Ergebnis. Rekordverdächtig ist einmal mehr die Anzahl der eingesetzten Spieler, insgesamt 39. Das reicht in der Regel locker für zwei Mannschaften, aber nicht beim VfR II, denn oftmals war nur ein oder kein Auswechselspieler vorhanden. Top-Scorer war Joel Cruz-Teixeira mit 14 Toren, aber wer Joel kennt weiß, dass er noch mehr drauf hat.

Fazit
Die Saison 2011/2012 geht sicherlich nicht als die ruhmreichste in die Vereinsgeschichte ein. Zu durchwachsen die Leistungen, zu viele negative Randerscheinungen. Was bleibt ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft: weniger verletzte Spieler, neue Spieler insbesondere aus der Jugend und mehr Trainingseinsatz. Ich drücke fest die Daumen und hoffe auf das Beste.


verfasst von KaWe

Jul

14

2011

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


Viele neue „Gesichter“ in der Bezirksklasse Nord

Schwieriger Saisonauftakt für die Mannschaft des VfR Nierstein I

14.07.2011 - Seit letzter Woche ist der Spielplan der Bezirksklasse Rheinhessen Nord auf www.fussball.de online. Mit einem 16er Feld startet diese Spielklasse am Samstag, dem 13. August in die Saison 2011/12 mit dem Spiel TSG 1846 Bretzenheim gegen die SpVgg Ingelheim II. Der VfR Nierstein I hat sein erstes Saisonspiel einen Tag später. Im Heimspiel trifft man um 15.00 Uhr auf den Absteiger der letzten Saison aus der Bezirksliga Rheinhessen, auf die FVgg Mombach 03 aus Mainz. Sicherlich kein einfacher, aber ein machbarer Auftakt. Am Wochenende darauf dürfte bereits eine gewisse Standortbestimmung stattfinden. Beim ersten Auswärtsspiel in Budenheim trifft man auf einen Gegner, der sicherlich mit Ambitionen auf den Aufstieg in die Saison geht.

Überhaupt hat die Klasse ein, gegenüber der Vorsaison, ziemlich verändertes Gesicht. Fünf Teams haben die Bezirksklasse Nord verlassen, zwei davon nach oben und drei nach unten.
Die beiden Aufsteiger aus der Landeshauptstadt, nämlich die TSG Hechtsheim und Schott Mainz II werden ersetzt durch zwei andere Mainzer Mannschaften, und zwar durch den SV Bretzenheim 12 und eben FVgg Mombach 03. Reisetechnisch gibt sich das nicht viel, in Mombach spielt man quasi „eine Straße weiter“. Mit Barbaros Mainz musste ein weiterer Stadtverein eine Klasse tiefer und mit dem TSV Ebersheim praktisch noch ein Vierter. Dafür kommen von oben der TSV Mommenheim und als Aufsteiger die SG Sörgenloch-Udenheim hinzu. Ein bisschen was von Lokalderby, zumindest gegen Mommenheim, scheint hier angesagt. Die Anreise nach Gau-Algesheim darf man sich in der Saison 2011/12 sparen, denn der dortige SV ist leider abgestiegen. Dafür geht es nun zukünftig gegen die erste des TSV Wackernheim. Bei diesem Gegner kommen wenig gute Erinnerungen hoch, scheiterte die zweite Mannschaft des VfR zum Ende der letzten Saison doch gegen die Zweite aus Wackernheim am Aufstieg in die Kreisliga.

Fazit: Wie zu Beginn einer jeden neuen Saison, ist es schwierig, eine Prognose über die Klasse der Liga und die Stärken und Schwächen der beteiligten Mannschaften abzugeben. Gerade in den ersten zwei bis drei Wochen dürften bei vielen Teams, z.B. auf Grund von Urlauben, noch etliche Spieler fehlen. Ob der VfR sich berechtigte Hoffnungen auf eine bessere Platzierung als im Vorjahr (Anmerkung: Platz 6) machen kann, wird sich ab September zeigen. Dann hat man bereits vier Spiele gegen vermeintlich starke Gegner (am 3. Spieltag zu Hause gegen die TSG 1846 Bretzenheim und am 4. Spieltag auswärts in Stadecken-Elsheim) hinter sich. Will der VfR in dieser Saison ganz vorne mit dabei sein, dann helfen hier nur Siege. Auf geht´s!

Nachtrag:
Folgender Bericht wurde in der AZ über die Bezirksklasse Nord veröffentlicht. Bitte hier klicken.


verfasst von KaWe

Jul

14

2011

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


Neuer Anlauf in der Kreisklasse Mainz-Bingen West II

Nur noch 13 Mannschaften kämpfen um den Aufstieg in die Kreisliga

13.07.2011 - Die Kreisklasse Mainz-Bingen West II ist gegenüber dem Vorjahr erneut geschrumpft, lediglich 13 Teams spielen in der Saison 2011/2012 um Punkte für den Aufstieg in die nächst höhere Liga (mehr zum aktuellen Spielplan hier).

Der Vizemeister der letzten Saison, der VfR Nierstein II, bekommt es dabei mit sieben Teams zu tun, die bereits im Vorjahr mit dabei waren (SV Klein-Winternheim II, SG Harxheim/Gau-Bischofsheim II, FV Budenheim II, TuS Trechtingshausen II, SV Bingerbrück II, SpVgg Essenheim II und FSV Oppenheim II) und mit fünf neuen Gegnern.

Die Neuen sind: SG Partenheim I (im Vorjahr Partenheim II), SG Sörgenloch/Udenheim II (ein altbekannter Gegner aus der Kreisklasse Mainz-Bingen Ost II), FVgg Mombach 03 (ein bisher eher unbekanntes Blatt), SV Bretzenheim 12 II und TSV Mommenheim II (ein immer wieder gern gesehener Testspielgegner).

Dafür nicht mehr dabei: TSG 1846 Bretzenheim II (Meister und Aufsteiger in die Kreisliga), SpVgg Gau-Algesheim II, TSV Ebersheim II, SKC Barbaros Mainz II (alle wegen Abstieg der jeweils ersten Mannschaft des Vereins) Fidelia Ockenheim II (wegen Aufstieg der ersten Mannschaft) und die SG Partenheim II (dafür nunmehr die erste Mannschaft dabei).

Bleibt es bis zum ersten Anpfiff am 14. August 2011 bei 13 Mannschaften ist klar, dass es des Öfteren spielfreie Tage geben wird. Nach dem ersten Heimspiel gegen die FVgg Mombach 03 und dem ersten Auswärtsspiel beim FV Budenheim darf der VfR gleich zweimal hintereinander aussetzen. Bevor die Hinrunde mit dem Auswärtsspiel beim SV Bretzenheim 12 am 20. November zu Ende geht, hat der VfR am 13. November erneut Pause.

In der Regel trifft die Zweite des VfR immer auf die zweite Mannschaft des jeweiligen Gegners. Zwei Ausnahmen gibt es: Während die Erste am 2. Oktober im Auswärtsspiel in Wackernheim antreten muss, spielt die Zweite in Partenheim. Da beide Spiele um 15.00 Uhr angepfiffen werden, darf sich der geneigte Fan des VfR aussuchen, wohin er welche Mannschaft begleiten möchte. Bei der zweiten Ausnahme entfällt diese Gewissensentscheidung, da beide Mannschaften ein Heimspiel haben. Am 23. Oktober heißen die Gegner Essenheim II (2. Mannschaft) und Fontana Finthen II (1. Mannschaft).

Bevor die Winterpause beginnt, sind noch zwei Rückrundenspiele zu absolvieren, beim letzten Spiel am 4. Dezember heißt der Gegner im Heimspiel FV Budenheim II. Mit einem Flutlichtspiel am Freitag, dem 2. März 2012 um 18.30 Uhr beim SV Bingerbrück II (wer hat sich das bloß ausgedacht bzw. diesem Termin zugestimmt) beginnt die Rückrunde. Das letzte Saisonspiel gegen den SV Bretzenheim 12 II ist für den 18. Mai 2012 terminiert.

Bewertung: Meist folgt auf eine gute Saison des VfR Nierstein II eine eher durchwachsene zweite. Wie beim Fazit der 1. Mannschaft so gilt auch hier, dass eine Standortbestimmung erst nach den ersten Spieltagen möglich sein wird. Die Aufgabe des neuen Trainergespanns wird es sein, aus vielen guten Individualisten eine homogene Mannschaft zu formen. Dass dies schwierig werden dürfte, hat die Vorsaison gezeigt. Denn da war das größte Manko, dass die Mannschaft zu oft personellen Veränderungen unterlegen war. An keinem Spieltag lief das Team auf, das am Spieltag zuvor auf dem Platz stand.

Die Bilanz des Vorjahres zu toppen, sollte das Ziel sein. Wenn das gelingt, ist der Aufstieg sicher, ansonsten droht das Abgleiten ins Mittelmaß. So leicht wie in der letzten Saison dürfte es jedenfalls nicht werden, die meisten Gegner kennen uns jetzt und „grüne“ Punkte im Übermaß gibt es auch nicht jedes Jahr. Aber folgen wir dem Motto von US-Präsident Barack Obama: „Yes, we can“!


verfasst von KaWe

Jun

08

2011

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein II – Die "Abschluss-Bilanz"

Tolle Runde ohne Happy-End

07.06.2011 Eine lange Saison ist für den VfR Nierstein II an Christi Himmelfahrt zu Ende gegangen. Eine Saison mit vielen positiven Highlights, aber auch einigen negativen Randerscheinungen. Trauriger Saisonabschluss war allerdings nicht der - durch zwei Niederlagen in den Relegationsspielen gegen den TSV Wackernheim II - verpasste Aufstieg in die Kreisliga, sondern die schwere Verletzung von Björn Tump im vorletzten Spiel. Ausgerechnet Björn Tump, so würde es wohl in vielen Radio – und Fernsehreportagen heißen. Ein Spieler, der seit der F-Jugend durchgehend im Verein spielt und bereits in der letzten Saison durch einen Kreuzbandriss längerfristig ausgefallen ist und gerade auf dem Weg zu alter Stärke war. Es droht das Aus der Karriere, ein Verlust sowohl aus menschlicher als auch aus spielerischer Sicht. Lieber Björn, gute Besserung, alles Gute für die Zukunft und lass den Kopf nicht hängen: "Lewwe geht weiter".

Die Fakten:
Insgesamt fanden 26 Meisterschaftsspiele in der Saison 2010/2011 statt (offiziell 30 Spieltage, durch den Rückzug zweier Teams vor bzw. während der Saison aber nur 26). 23 Spiele wurden gewonnen (darunter drei am sog. „grünen Tisch“), nur zwei verloren (je eine Heim- und eine Auswärtsniederlage) und eines endete Unentschieden (das Rückspiel in Bretzenheim), macht zusammen 70 Punkte. Normalerweise eine Bilanz, die ausreicht, um am Ende ganz oben zu stehen. Dass es nicht zur Meisterschaft gereicht hat, lag daran, dass es eine Mannschaft gab, deren Bilanz noch besser war. Die TSG 46 Bretzenheim II gewann ebenfalls 23 Spiele, verlor aber keines, spielte dafür drei Mal Unentschieden und belegte somit mit zwei Punkten Vorsprung auf den VfR den ersten Platz.

Bis zum 18. Spieltag stand die Mannschaft ununterbrochen auf dem ersten Platz, wurde dann am 19. Spieltag kurzzeitig von der TSG 46 Bretzenheim abgelöst und übernahm noch einmal die Spitze bis zum 25. Spieltag, um danach endgültig Bretzenheim den Vortritt zu lassen. Nie stand das Team schlechter als Tabellenplatz zwei, der am Ende mit neun Punkten Vorsprung auf den Dritten, den SV Klein-Winternheim II sicher gehalten werden konnte.

Selten war eine zweite Mannschaft des VfR so torhungrig, 116:33 lautete am Ende das Torverhältnis. Nie ging man ohne eigenen Torerfolg vom Platz, aber auch zu selten ohne Gegentor. Selbst gegen Mannschaften aus dem hinteren Tabellenfeld mussten allzu oft Treffer kassiert werden und die Stürmer hätten, bei besserer Chancenverwertung, gut und gerne noch mehr Tore erzielen können.

In der Fairnesstabelle hingegen reichte es nur zu einem Mittelfeldplatz. 23 gelbe Karten (normal), eine gelb-rote Karte (ebenfalls normal) und leider auch vier rote Karten (schlechtester Wert von allen Mannschaften der Kreisklasse West II) wurden gegen Spieler des VfR gezeigt. Negativer Höhepunkt hierbei das Heimspiel gegen die TSG Bretzenheim II mit zwei roten Karten. Insgesamt aber eine faire Klasse, bei den meisten Spielen hatten die Schiedsrichter wenig zu tun.

Bleiben zum Schluss noch die zwei Relegationsspiele, die leider verloren gingen. In beiden Partien gegen den TSV Wackernheim II war man über lange Phasen die Spiel bestimmende Mannschaft. Die „optische Überlegenheit“ war deutlich, die Chancenauswertung aber zum Teil katastrophal. Drei eigene Treffer bei acht Gegentoren sprechen eine eindeutige Sprache. Anerkennen muss man, dass es die Mannschaft versucht hat und zwar ausschließlich mit spielerischen Mitteln. Beide Relegationsspiele verliefen äußerst fair und in angenehmer Atmosphäre.

Die Bewertung:
Eine Saison der Gegensätze. Viele schöne Spiele mit erfolgreichem Ausgang, einige unattraktive, aber trotzdem siegreich gestaltete Duelle, zwei Niederlagen, davon eine mehr als peinlich(in Budenheim). Trotz der vielen positiven Fakten (siehe oben), lief nicht alles rund und es gab auch weniger erfreuliche Dinge.

Der Verschleiß an Spielern (über 40 wurden insgesamt eingesetzt) zeigt, dass die Mannschaft ein großes Manko hatte. An keinem Spieltag lief das Team in derselben Aufstellung auf wie am Spieltag zuvor. Ständig mussten Positionen um- bzw. neubesetzt werden, ein eingespieltes Team konnte so nicht entstehen. Allein auf der Torwartposition wurden fünf verschiedene Spieler eingesetzt, darunter zwei, die eigentlich keine Torhüter sind. Einige Spieler verließen während der Saison den Verein, andere bekamen die große Unlust, wenn sie nicht spielen durften oder ausgewechselt wurden und schließlich gab es auch viel Pech mit Verletzungen (z.B. Wadenbeinbruch von Robert Guzik noch in der Hinrunde). Dass es trotz dieser negativen Begleiterscheinungen so gut lief, lag zum Großteil am fußballerischen Potenzial einiger junger Spieler und an der großen Erfahrung der „alten Hasen“. Die Mischung hat größtenteils gestimmt.

Alles in Allem ein beachtlicher zweiter Platz, mit dem im Vorfeld (neue Klasse, neuer Trainer) wohl kaum einer gerechnet hatte. Mein persönliches Fazit ist deshalb positiv und mit dem berühmten Quäntchen Glück wären Meisterschaft und direkter Aufstieg möglich gewesen. Der verpasste Aufstieg sollte Ansporn sein, es in der nächsten Saison noch besser zu machen.


verfasst von KaWe

Mai

24

2011

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


Meistertitel verpasst – Aufstiegshoffnung bleibt

Der letzte Spieltag in der Kreisklasse Mainz-Bingen West II machte die letzten Hoffnungen auf den direkten Aufstieg in die Kreisliga zunichte. Nur Optimisten rechneten noch mit einem Ausrutscher des Tabellenführers, der dem VfR die Meisterschaft gebracht hätte. So war es am Ende ein Punktverlust zuviel, und der Traum vom Titel war ausgeträumt. Gescheitert ist man an der starken Truppe der TSG 46 Mainz-Bretzenheim II, die es geschafft hat, die komplette Saison ohne eine einzige Niederlage zu bleiben.

Was bleibt, ist die Hoffnung, den Aufstieg über die Relegation gegen den Tabellenzweiten der Kreisklasse Mainz-Bingen West I zu schaffen. Zwei, ggf. drei Spiele gegen den TSV Wackernheim II stehen noch aus, erst dann gibt es Gewissheit, ob zumindest ein Saisonziel noch erreicht werden wird.

Die Mannschaft hat es jetzt selbst in der Hand, die Saison erfolgreich zu beenden. Vom spielerischen Potenzial her ist der Aufstieg drin, das ist unbestritten. Überheblichkeit oder Arroganz ist jedenfalls nicht angebracht, denn selten geht so etwas gut. Mit Konzentration, gepaart mit Leidenschaft und natürlich auch einem Quäntchen Glück sollte es aber gelingen.

Auf geht’s Jungs, zeigt was in Euch steckt!


verfasst von KaWe

Nov

03

2010

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein II – Großer Kader mit guter Qualität

Ähnlich wie in der letzten Saison wurden in der Zweiten des VfR nach zehn durchgeführten Spieltagen bereits mehr als 30 Spieler eingesetzt. Eine Zahl, die normalerweise ausreicht, um zwei komplette Teams zu stellen. Schon die Vorsaison hat gezeigt, dass die Mannschaft im Prinzip aus einem Kerngerippe von nur wenigen Spielern besteht, um die herum bei jedem Spiel andere Mitspieler zum Einsatz kommen. So waren z.B. beim letzten Spiel in Bingerbrück nur noch vier Spieler von Beginn auf dem Feld, die bereits beim Auftaktspiel der Saison gegen Budenheim mit dabei waren.
Einen Unterschied zur Vorsaison gibt es dennoch, denn damals lief es eher nach dem Motto „Masse statt Klasse“. In diesem Jahr stehen zumeist Spieler auf dem Platz, die nicht nur richtig Fußball spielen können, sondern auch wollen (mit Abstrichen). Das zeigt sich an der großen Zahl von Auswechselspielern und an der Trainingsbeteiligung. In der Vergangenheit konnte der Trainer oft froh sein, am Spieltag mit 11 Mann antreten zu können, der einzige Auswechselspieler war in der Regel der Trainer selbst.
Der Nachteil eines großen Kaders liegt natürlich auch auf der Hand. Einige Spieler sind unzufrieden darüber, dass sie nicht mehr eingesetzt werden und wollen oder haben bereits den Verein verlassen. Das ist schade, denn wie schnell in Folge von Verletzungen oder durch berufs- bzw. urlaubsbedingte Abwesenheit von Spielern Plätze im Kader wieder frei werden, kann an jedem Wochenende verfolgt werden.

Fazit: Einige Stammplätze sind vergeben, um die „freien“ Plätze darf und muss gekämpft werden. Dazu zählt die Leistung auf dem Platz, aber auch der Trainingsbesuch. Und beim Auswechseln oder bei Nichtberücksichtigung nicht immer gleich beleidigt sein und in die Schmollecke gehen, denn nur Gemeinsam sind wir stark!


verfasst von KaWe

Okt

27

2010

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


VfR Nierstein II - Meister der „grünen“ Punkte

Das am vergangenen Sonntag ausgefallene Spiel gegen Fidelia Ockenheim II wurde inzwischen mit drei Punkten und 2:0 Toren für den VfR gewertet. Damit hat der VfR bereits zum zweiten Mal die Punkte „am grünen Tisch“ zugesprochen bekommen und ist somit auf dem besten Weg, zumindest Meister der „grünen“ Punkte zu werden. Ob die Meisterschaft auch im Rahmen der normalen Punktevergabe in Form von ausgetragenen Spielen möglich sein wird, werden die kommenden vier Spiele bis zum Ende der Hinrunde zeigen. Vor entscheidend dabei dürfte das Heimspiel am 7. November gegen die bisher ebenfalls ungeschlagene Mannschaft der TSG Bretzenheim 46 II werden. Wer hier als Sieger vom Platz geht, sollte mindestens „Herbstmeister“ werden. Nicht unterschätzt werden dürfen sicherlich auch noch die beiden Auswärtsspiele in Bingerbrück und in Oppenheim. Der eigentliche Gegner in Bingerbrück ist weniger die dortige Mannschaft als der enge, schwer zu bespielende Hartplatz „Im Bangert“. Und dass Lokalderbys ihre eigenen Gesetze haben, davor kann nicht oft genug gewarnt werden, auch wenn die Zweite des FSV Oppenheim momentan nur einen hinteren Tabellenplatz belegt.
Fazit: „Grüne Punkte“ sind schön, noch schöner sind aber gut heraus gespielte Siege mit Emotionen auf dem Platz!


verfasst von KaWe

Okt

05

2010

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


Spitzenposition, aber noch kein Spitzenteam!

2. Mannschaft führt nach Hälfte der Vorrunde

05.10.2010 Nach acht Spieltagen heißt der Tabellenführer der Kreisklasse Mainz West II VfR Nierstein II. Mit der optimalen Ausbeute von 18 Punkten aus sechs Spielen führt der VfR als einzige Mannschaft ohne Punktverlust die Tabelle an. Mit dabei eingerechnet sind die drei Punkte „vom grünen Tisch“ aus dem ausgefallenen Heimspiel gegen Essenheim II am dritten Spieltag. Aber Vorsicht, die Meute der Verfolger ist groß und die Erfahrungen aus der letzten Saison – auch da begann man mit sieben Siegen in Folge und wurde am Ende „nur“ Sechster - zeigen, dass ein guter Start nicht zwangsläufig den Titel bedeuten muss.

Trotzdem darf vom Aufstieg geträumt werden, denn es gibt doch deutliche Abweichungen zur Saison 2009/2010. Denn bis auf Bretzenheim II hat man bereits gegen alle Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gespielt und gewonnen, im letzten Jahr gab es gegen die drei ersten der Tabelle (Lörzweiler, Uelversheim, Selzen) ausschließlich Niederlagen. Darüber hinaus scheint zum Einen die Kreisklasse West II schwächer besetzt als die Kreisklasse Ost II und zum Anderen ist das spielerische Potenzial der Zweiten im Vergleich zur letzten Saison deutlich höher. Dies zeigt sich insbesondere im Mittelfeld, das mit Joel Cruz Teixeira auch einen torgefährlichen Spieler hat. Sorge bereitet zur Zeit eher die Abwehr, die zum Teil zu sorglos spielt und zum anderen zu wenige Alternativen hat.

Bisher positiv ist ebenfalls, dass kaum Spieler zur ersten Mannschaft „abgeordnet“ werden, im Gegenteil, durch die große Anzahl an Spielern bei der Ersten, fällt ab und zu auch etwas für die Zweite ab. Verbesserungsbedürftig ist auf jeden Fall noch das Zusammenspiel. Einige Spieler wollen einfach zu viel, übersehen oft den besser postierten Mitspieler, spielen nicht mannschaftsdienlich genug. Gelingt es dem Trainer, diese Schwächen noch auszumerzen und bleibt die Mannschaft von größeren Verletzungen verschont, könnte in dieser Saison Großes gelingen. Was wäre schöner, als im 100. Jahr des Vereins im Sommer 2011 eine (oder vielleicht auch zwei) Aufstiege feiern zu können.

Jungs, wenn Ihr an Euch glaubt, ist das zu schaffen. Auf geht’s!


verfasst von KaWe

Sep

09

2010

Neues im Bereich Fussball » KaWes Einwurf


Verzerrter Wettbewerb oder Wettbewerbsverzerrung?

Kreisklasse Mainz-Bingen West II mit ungeordnetem Spielplan

06.09.2010 Am letzten Wochenende gab es den vierten Spieltag in der Kreisklasse Mainz-Bingen West II. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der Spielplan bereits nach diesen wenigen Spielen große Lücken aufweist. Der aktuelle Tabellenführer aus Klein-Winternheim II hat bisher alle Spiele absolviert, Barbaros Mainz II noch gar keines. Dazwischen ein buntes Feld an Mannschaften mit zwei oder drei Spielen. Die Gründe für dieses Durcheinander sind vielfältig und lassen für die Zukunft wenig Gutes erwarten. Normalerweise wird eine Staffel mit 16 Mannschaften gebildet, in der KK West II waren es bei Meldeschluss nur 15. Konsequenz, eine Mannschaft hat stets spielfrei. Kurz vor Rundenbeginn meldete ein Verein seine Reserve ab, weitere Konsequenz, stets zwei Mannschaften spielfrei. Nach Rundenbeginn sorgten erste Spielabsagen - wegen fehlender Spieler konnte z.B. keine Mannschaft gestellt werden - für weitere Spielausfälle. Barbaros Mainz II hat seine ersten vier Spiele auf Oktober/November verlegen lassen und steigt erst am kommenden Wochenende in den Wettbewerb ein. Das Alles hatte zur Folge, dass an den letzten beiden Spieltagen von 6 Spielen nur 4 durchgeführt werden konnten, sechs von 14 Mannschaften hatten somit jeweils Pause.
Fazit: Viele Teams haben Schwierigkeiten ihren Spielrhythmus zu finden oder werden zukünftig diese Probleme noch bekommen. Noch ist der Wettbewerb dadurch zurzeit nur leicht verzerrt, bei Fortdauer droht aber eine richtige Wettbewerbsverzerrung!


verfasst von KaWe


©opyright 2009 VfR Nierstein 1911 e.V. - Umsetzung durch Stephan Benz
Optimiert für den FireFox 3.x

Kostenloser Download des Firefox 3